Johannes Köhler (später: Joannès Koehler) entstammte seinen eigenen Angaben zufolge einer jüdischen Familie aus Küstrin, wo er am 22. Februar 1896 geboren wurde. Die Hochzeit seines künstlerischen Schaffens war zwischen 1918 und 1939: Zunächst besuchte er von 1918 bis 1920 die Großherzoglich-Sächsische Kunstschule in Weimar, dann ab 1919 das Staatliche Bauhaus. Bis 1919 studierte er bei Theodor Hagen, später bei Lyonel Feininger.

Am 27. April 1920 heiratete er Marcella (später: Marcell) Müller, die ebenfalls am Bauhaus studierte.
Am 13. Oktober 1925 wurde ihre Tochter Rachel geboren.

Die Köhlers lebten in den 1930er Jahren zunächst in der Schweiz sowie gegen Ende in Frankreich, genauer gesagt in Südfrankreich um Lyon. Dort brachen dann 1939 auf Druck von Hitler-Deutschland „schwere Zeiten der Unfreiheit an“. Dort auch wurden Köhler und seine Familie 1940 von der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) gefangen genommen und in ein Internierungslager nach Litauen verschleppt.
Doch es gelang ihnen, zu fliehen und bei einem litauischen Verleger unterzu-kommen. Aus dieser Zeit stammen romantische See-, Segelschiff- und Uferdarstellungen.

   
   
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