Johannes Köhler (später auch später Joannès Koehler).
Geboren 1896. Gestorben 1976. Kunstmaler.
Und in jedem Fall zumindest eine Website wert.
Warum?
Weil er ein Meister seines Faches war.
Weil er und die Seinen ein trauriges Los ertragen mussten.
Weil ihm – stellvertretend für all die anderen, die unter grausamen Umständen lebten oder starben – zumindest posthum die Ehre zuteil werden sollte, die ihnen bereits zu Lebzeiten gebührt hätte. Allein schon für ihre Bereicherung der Gesellschaft, etwa als Künstler oder Wissenschaftler.
Weil ... Ich könnte noch mehr „Weils“ aufzählen, beschränke mich in dieser Sache aber auf die persönlichsten, nämlich:
Weil Köhler mich – durch die zeitweise Verbundenheit mit Teilen meiner Verwandtschaft ebenso wie die kleine Auswahl seiner Bilder in unserem Besitz – schon mein ganzes Leben lang begleitet.
Weil ich stolz darauf bin, einer Familie angehören zu dürfen, die nicht weggeschaut hat, der Köhlers Schicksal nicht gleichgültig war.
Weil ich – obwohl bereits der dritten Generation angehörig – noch immer Gänsehaut bekomme, wenn ich an die Geschichten denke, die über ihn erzählt wurden.

   

 

 

 

   
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